3.145 Kilometer in zwölf Tagen. Was für manche abschreckend klingt, ist für Marc Schneider, Teamleader für IT-Infrastruktur bei ICon, eine Einladung. Vor allem, wenn sich dabei Gutes tun lässt: ICon unterstützte den Etappenlauf für das Kinder- und Jugendprojekt „Herzenssache“ mit einer Spende von 4.000 Euro.

ICon Teamleader Marc Schneider beim Donaulauf
Gut gelaunt und die Donau immer im Blick: ICon-Teamleader Marc Schneider vor einigen Tagen beim ersten Donaulauf. © Marc Schneider / www.icon-h2o.de

Am 19. Juni sahen sie das Schwarze Meer. Hinter den Athleten lagen mehr als 3.000 Kilometer an der Donau entlang, immer dem Wasser folgend. Der diesjährige Donaulauf war der erste seiner Art. Organisiert wurde er vom Lauftreff Pfohren e.V., dem ICon-Teamleader Marc Schneider seit zwei Jahren angehört. „Wir waren in Zweier-Teams je sechs Tage lang fast 24 Stunden auf den Beinen“, erzählt Marc Schneider. „Einer pro Team lief, die anderen fuhren mit einem Fahrzeug mit Wasser und Verpflegung zum nächsten Wechselpunkt. Dann machte sich der nächste Läufer fertig und absolvierte die folgende Etappe.“ 291 Mal wechselten die Athleten nach diesem Schema durch. Immer der Donau folgend, für die Orientierung lediglich Koordinaten und eine ausgedruckte Streckenkarte zur Hand.

Mineralien und Teamgeist für die sportliche Bestleistung

„Es ging darum, die Donau von der Quelle bis zur Mündung nonstop abzulaufen“, erzählt Marc Schneider. „Da war Ausdauer gefragt, keine Sprintleistung.“ Ein Radfahrer pro Team half dem jeweiligen Läufer, den Weg zu finden, denn niemand sollte alleine unterwegs sein. Mit dabei auf dem Fahrrad: genügend Wasser für den Läufer. „Wir hatten 40 Kisten Wasser und 20 Kisten ISO-Getränke dabei“, erinnert sich Marc Schneider. „Und haben jeden Liter gebraucht, um durchzuhalten.“ Zusätzlich haben sich die Athleten mit Vitamin- und Mineralienpräparaten versorgt, wie beispielsweise Magnesium. Während die Donau von Etappe zu Etappe immer breiter wurde, näherten sich die Athleten dem Schwarzen Meer. Das Ziel in der Gemeinde Murighiol in Rumänien erreichten sie als Team. „Wir haben alle an einem Strang gezogen“, meint der Teamleader. „Wir haben uns gegenseitig unterstützt und motiviert. Während dieser Tage war niemand alleine.“

Wasserspezialist setzt sich für Chancengleichheit ein

Auch abseits der sportlichen Herausforderung war der Donaulauf zugunsten des Projekts „Herzenssache“ für die ICon GmbH & Co. KG eine Herzensangelegenheit. „Mich haben der sportliche Anspruch, aber vor allem das gemeinnützige Konzept der Veranstaltung überzeugt“, sagt ICon-Geschäftsführerin Dr. Monique Bissen. „Und mich hat die Idee beeindruckt, dass der Lauf an einer der wichtigsten Wasseradern Europas entlangführt.“ 4.000 Euro spendete ICon deswegen an den Lauf und somit an das gemeinschaftliche Projekt von SWR, SR und der Spardabank „Herzenssache“, das sich für Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen einsetzt.